Wort+Welt: "Neue Medien"-Nachrichten

Studie: Kundenbindung wichtiger Erfolgsfaktor in der Krise – „ignorante“ Manager und mangelnde Integration von Marketing-Software und IT verantwortlich für schwache Kundenpflegeperformance

23. November 2009 · Kommentar schreiben

Mehr als die Hälfte der 300 Unternehmen, die im Rahmen einer aktuellen Studie befragt wurden, beschäftigt sich höchstens punktuell mit ihren inaktiven Bestandskunden – über ein Drittel vergessen ihre Altkunden komplett oder löschen gar die Kundendaten. Die 12 Prozent der deutschen Unternehmen, die systematisches Kundenrückgewinnungsmanagement betreiben, so die Studie, profitieren jedoch gerade in der Krise von niedrigeren Kosten im Vergleich zur schwierigen Neukundenakquise und müssen sich vor allem keinem Preiswettbewerb stellen, weil ihre loyalen Kunden aus anderen als Kostengründen bei ihnen kaufen. Neben „ignoranten“ Managern machen Experten vor allem mangelnde Integration von Marketing-Tools und –IT für die schwache Kundenpflegeperformance der Unternehmen verantwortlich.

Düsseldorf, 23.11.2009, von Sebastian Paulke – In der Krise ist erfolgreiches Kundenbeziehungsmanagement eine besonders wirksame Erfolgsstrategie und ein echter Wettbewerbsvorteil zugleich – zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Sonderstudie aus dem Excellence Barometer (ExBa) 2009 der forum! Marktforschung GmbH, die in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Qualität e.V. (DGQ) Anfang dieses Monats publiziert wurde. Dennoch, so zeigen aktuelle Studien, setzen gerade mal ein gutes Zehntel der Unternehmen hierzulande darauf, Umsatzeinbrüche und Kaufzurückhaltung durch gezielte Bestandskundenpflege, analytische Kundenwertsegmentierung und integriertes Dialogmarketing zu kompensieren – obwohl die Zahlen belegen, dass Unternehmen, die dies tun, insgesamt eine bessere Bottom Line schaffen als die Kundenpflegemuffel der deutschen Wirtschaft.

Die Studienherausgeber erläutern: „ Für ein differenziert funktionierendes Maßnahmenpaket in diesem Bereich ist die Klassifizierung der Kunden bzw. der einzelnen Kundengruppen Grundlage für eine Ressourcen schonende, abgestufte Vorgehensweise in Marketing, Kommunikation, Vertrieb und Kundenbetreuung. Eine solche Klassifizierung findet den Erhebungen zufolge bei etwa der Hälfte der Unternehmen bereits statt. Ein systematisches Customer Relationship Management (CRM) als Basis für eine individuelle, bedarfsgerechte Kundenbetreuung ist dagegen bei weitem noch nicht die unternehmerische Regel.“

Florian Haarhaus, Deutschlandchef von Alterian, Anbieter einer Integrierten Dialogmarketingplattfom, erklärt den Wirkmechanismus erfolgreicher Bestandskundenpflege: „Erfolgreiche Unternehmen gestalten selber die Wechselwirkungen zwischen Kunden, Mitarbeitern, Führung und Marketing/Kommunikation nach strategischen Kriterien auf Basis einer ganzheitlichen Betrachtung aller Kundenbeziehungen und -interaktionen. Um jedoch erfolgreich auf die Bedürfnisse der Kunden einzugehen, sollte das Customer Relationship Management für alle Kundenbindungs- und Entwicklungsprogramme auf Basis einer detaillierten Kundensegmentierung erfolgen, in die laufend alle Informationen aus den Kundenkontakten und –reaktionen eingespeist werden.“

Dazu sei entsprechende IT-Unterstützung erforderlich: „Aufgrund der hohen Anspruchshaltung und Kanalflexibilität des ‚mündigen’ Kunden im Social Web-Zeitalter muss eine Interaktion über die verschiedenen Kanäle wie Call Center, Webseiten, eMails etc. hinweg möglich sein, in der Intensität und mit den Inhalten, wie vom Kunden gewünscht und wie es seinem Kundenwertsegment entspricht. Moderne integrierte Marketingplattformen, bei denen alle Kanäle in einer Plattform nachverfolgbar sind, erlauben es, die einzelnen Interaktionen von der eMail über Landing Pages bis hin zur Ansprache im Call Center oder auch bei Twitter zu minimalen Kosten zu führen – und das in beliebig ‚individualisierter’ Form, theoretisch bis hinunter zum einzelnen Kunden. Das macht besonderen Sinn, wenn die Analyse der Kundeninteraktionen auf der Marketingplattform eine möglichst feine Kundensegmentierung ermöglicht, weil dann gezielt der Aufwand in ein ideales Verhältnis zum Ergebnis gebracht werden kann“, so Haarhaus.

Zum selben Fazit kommt auch die ExBA-Studie: „Arbeiten Unternehmen nach diesen Vorgaben,“ heißt es dort, „werden sie aller Voraussicht nach auch die aktuelle Krise sehr viel besser, strukturierter und kosteneffizienter meistern – weil emotionale Kundenbindungen vorhanden sind, die das Portfolio der ‚Fan-Kunden’ zusammenhalten.“

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Top-Unternehmen im Blindflug – „Business Intelligence“ ein Fremdwort? Experten warnen Unternehmen vor „Management by Excel“

19. November 2009 · Kommentar schreiben

Strukturelle Defizite bei der Einführung von Business Intelligence in der Wirtschaft betreffen laut Studien etwa ein Drittel der weltweit 5000 größten Unternehmen – diese würden „aus dem Bauch heraus“ geführt, weil keine verläßlichen Informationen für fundierte Entscheidungen auf Basis von Geschäftsinformationen vorlägen. Der international renommierte IT-Pionier Karl-Heinz Land, von der Computerwoche schon vor Jahren als „Mr. Business Intelligence“ geehrt, sieht Silo-Denken im Management und Silos in der IT als Hauptursache für das riskante „va-banque“-Spiel der Großunternehmen.

19.11.2009, Düsseldorf, von Sebastian Paulke – Schwere Versäumnisse in der Erhebung geschäftskritischer Informationen durch geeignete Business Intelligence-Systeme (BI) bei mehr als einem Drittel der weltweiten Unternehmenselite belegten z.B. die Marktanalysten von Gartner noch Ende letzten Jahres. Vor dem Hintergrund einer anhaltenden Wirtschaftskrise, in der die Qualität der Informationen über die wertschöpfungskritischen Prozesse, die dem Management eines Unternehmens zur Verfügung stehen, naturgemäß zur höchst kritischen Ressource jedweden Unternehmenserfolgs werden muss, wollten wir wissen, wie die aktuelle Lage in deutschen Unternehmen ist.

Im Interview mit dem IT-Nachrichtenportal Wort+Welt erläutert Karl-Heinz Land, Vorstand des rheinischen IT-Beratungshauses MT AG und als ehemaliger Top-Manager der BI-Pioniere MicroStrategy und Business Objects ein intimer Kenner des BI-Marktes, was die Ursachen für das Versagen der Unternehmen sind und welche Strategien die Unternehmen aus dem Nebel intuitiver Entscheidungen ins Licht tragfähiger Entscheidungen führen können.

Frage: Laut Gartner beklagten letzten Herbst sage-und-schreibe 61 Prozent der 250 befragten Top-Manager aus den weltweit 5.000 größten Unternehmen, keinen Zugang zu tragfähigen Daten über die Performance ihrer wichtigsten Geschäftsprozesse zu haben. Wie sehen Sie ein Jahr später, am Fuße der Talsohle der Wirtschaftskrise, die aktuelle Lage an der deutschen „BI-Front“?

Karl-Heinz Land: Aus meiner Sicht stellt sich die Lage in deutschen Großunternehmen im Zweifel eher noch schlechter dar. Häufig fehlt es schon an einem systematischen und strategischen Ansatz, einem übergreifenden, wenn Sie so wollen, „holistischen“ Konzept. Es liegt aber in der Natur der Sache, dass ein vollständiges Bild ohne Einbeziehung aller betroffenen Geschäftsprozesse, und zwar auch der dynamischen und nicht-deterministischen, überhaupt nicht darstellbar ist.

Statt dessen findet man meist Lösungen, die entweder so IT-getrieben sind, dass sie im Management kaum noch Nutzen entfalten, oder üppige Werkzeugkisten voller Tools, die aber teilweise widersprüchliche Informationen liefern, sowie BI-Systeme, die nur die Vorkommnisse innerhalb bestimmter IT-Silos ohne Bezug zu anderen geschäftskritischen IT-Systemen reporten: Von einer 360 Grad-Sicht auf die momentane Unternehmensperformance sind die meisten Unternehmen daher noch weit entfernt – man darf also schon vermuten, dass wesentliche Akteure unserer Wirtschaft im Blindflug unterwegs sind.

Frage: Nun wird die „BI-Sau“ – auch von Ihnen übrigens – ja schon seit vielen Jahren „durchs Dorf getrieben“ – wieso sind die Unternehmen in bald 20 Jahren BI-Geschichte nicht deutlich weitergekommen?

Karl-Heinz Land: In meinen Gesprächen mit den Verantwortlichen zeigt sich, dass oft große Unsicherheit über gemeinsame Standards und Definitionen von Business Intelligence-Strategien und in der Konsequenz oft auch einfach Misstrauen in BI-Reports besteht. Das führt dann dazu, dass statt einen großen Wurf zu wagen und ein umfassendes, übergreifendes Gesamtkonzept für das Reporting über alle Unternehmensperformance-Indikatoren hinweg zu installieren, meist nur bereits bestehende Finanzprozesse abgebildet werden, mit dem Ergebnis eines vielleicht besseren Berichtswesens, aber weit entfernt von echter Business Intelligence als Kompass für wichtige Geschäftsentscheidungen. Das hat genauso viel mit Politik zu tun wie mit Silos in den Köpfen: Manager fürchten, zum Spielball nicht verständlicher Reportings aus der IT zu werden oder mit der neuen Kostenstelle ihre Ergbnisse zu verwässern anstatt zu optimieren. IT-Verantwortliche haben nicht immer das richtige Verständnis von den Business Objectives einer BI-Anforderung aus den Fachabteilungen oder nehmen die BI-Technologie, die sie am besten beherrschen, statt der, die dem Management die besten Ergebnisse lieferte.

In der Konsequenz führt das häufig dazu, dass die Fachbereiche eigene, beispielsweise Excel-basierende Lösungen aufbauen, um die eigene Performance anhand oft auch noch individueller Kennzahlen zu messen. Anstatt BI-Analyse reden wir also meistens von BI-Anarchie.

Frage: Welche Strategien führen denn heraus aus dem Nebel in den Führungsetagen? Was muss geschehen, damit eine integrierte Unternehmenssteuerung auf Basis konsolidierter, dynamischer Indikatoren möglich wird?

Karl-Heinz Land: Eigentlich müssen Unternehmen drei Baustellen aufmachen, wenn sie alles richtig machen wollen: Zunächst sollten die alten Legacy-Anwendungen aufgebrochen und Standards eingeführt werden – von neuen Technologien und neuen Paradigmen profitieren zu wollen, heißt dann eben auch, veraltete Landschaften zu modernisieren, um die wichtigen Services aus den modernen Service-orientierten Architekturen integrieren zu können.

Dann müssen analytische Anwendungen für die Abbildung von Standardprozessen in Planung, Budgetierung und Forecasting geschaffen bzw. externe Analyseanwendungen z.B. als Software as a Service eingeführt werden.

Aber am wichtigsten ist es, die Silostrukturen, wie sie neben der IT leider auch in den Köpfen und – noch schlimmer – in den Unternehmensstrukturen oft noch fest verankert sind, zu zerschlagen: Aus meiner Sicht müssten sich die Unternehmen von der applikationszentrischen Siloorganisation in der IT trennen und ihre Spezialisten in der Breite statt der Tiefe organisieren. So lässt sich ein saurierartiges Wachsen von einzelnen Anwendungen verhindern und gleichzeitig die Kompetenz in Funktionen, die applikationsunabhängig von Relevanz für die Fachabteilungen sind, steigern.

Gleiches gilt für die anderen Abteilungen: Anstatt Personal, Marketing, Vertrieb, Accounting und Markenführung um die Produkte herum aufzubauen, sollten Unternehmen versuchen, die historisch entstandenen Redundanzen durch horizontal ausgerichtete Funktionen wieder zu reduzieren.

Unternehmen, die sich nicht scheuen, den großen Wurf zu wagen und ihre gesamten Strukturen und Prozesse auf den Prüfstand zu stellen, werden dann auch die ersten sein, bei denen sich die aktuellen organisatorischen und technischen Widersprüche zwischen Anspruch und BI-Wirklichkeit auflösen lassen.

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Wilder Westen im Social Web? Angloamerikanische Brancheninitiative fordert Ethik- und Qualitätsstandards für Social Media Marketing – Vorbild auch für das deutsche Social Web-Universum?

17. November 2009 · Kommentar schreiben

Social Media Marketiers fürchten kaum etwas mehr als die Folgen von Verbraucherrechtsverletzungen, die z.B. dank massenweiser Versteigerung von Bewerbungsunterlagen bei eBay, als vermutlich illegale systematische Aggregation persönlicher und urheberrechtlich geschützer Daten bei Yasni oder als tausendfach bei Google gelistete persönliche Kontaktbeziehungen aus XING mittlerweile tagtäglich Tausende von Konsumenten in ihren unmittelbaren Persönlichkeitsrechten schädigen. Auch im deutschsprachigen Raum wird der Ruf nach einer stärkeren (Selbst-) Regulierung des Marktes lauter.

New York, München, 10.11.2009, von Sebastian Paulke – Mit den zunehmenden Aktivitäten von Unternehmen und Organisationen im Social Web steigt auch die Zahl und Bedeutung ethischer und rechtlicher Verstöße gegen die Persönlichkeitsrechte der Verbraucher, gegen nationale Datenschutzbestimmungen, Verbraucherschutzgesetzgebungen und Presserechte. Um qualitative und ethische Mindesstandards für das Social Media Marketing zu etablieren, haben wichtige Player im angloamerikanischen Social Media Marketing-Markt (SMM) nun die Brancheninitiative „Social Media Marketing Council“ gestartet: Vor zwei Wochen haben die Social Media Marketing Serviceprovider DMRS Group, Merkle, TargetBase, Engauge und Harris Interactive und die SMM-Technologieanbieter Acxiom, Alterian und Epsilon auf der Marketing-Kongressmesse DMA 09 in San Diego als ersten Schritt zu einer freiwilligen Marktregulierung den SMMC als unabhängigen Rat zur Regulierung des SMM-Marktes und Förderung verantwortlichen Handelns der Akteure gegründet. Ziele des von den beteiligten Unternehmen getragenen, für alle interessierten Akteure offenen Social Media Marketing Council sind, 1. den Umgang mit Verbraucherdaten besser zu regulieren, 2. einen Branchenstandard für verantwortlichen Umgang mit Informationen aus dem Social Web und 3. Leitlinien „guter Praxis“ in SMM treibenden Unternehmen zu etablieren.

Florian Haarhaus, Deutschlandchef von Alterian, dessen online-Marketing Technologien und Services von über 1.500 der weltgrößten Unternehmen und Marken eingesetzt werden, begründet das Engagement seines Unternehmens im angloamerikanischen Ethik-Rat mit der offensichtlich ansteigenden Gefahr mißbräulicher Verwendung von Informationen und Daten aus den Social Media, die letztlich neben den Verbrauchern auch dem Markt schadeten, und fordert auch für den deutschsprachigen Raum eine Brancheninitiative für ethisch korrektes Unternehmenshandeln im Social Web: „Fälle wie die Versteigerung persönlicher Bewerbungsunterlagen bei eBay, das Auftauchen tausender persönlichkeitsrechtlich geschützter Informationen von XING.com bei Google oder die systematische Werbe-Verwertung rechtlich höchst zweifelhafter Informationsaggregationen über Millionen von Verbraucher bei yasni.de zeigen, dass auch im deutschsprachigen Social Web Marketing teilweise die reinsten Wild West-Methoden herrschen. Um Konflikte zwischen den berechtigten legitimen kommerziellen Interessen von Unternehmen einerseits und den gesetzlichen Rechten der Verbraucher im Social Web andererseits auszuschließen, müssen Unternehmen nach unserem Verständnis schnellstens Qualitätsstandards, Verhaltensregeln und Konventionen vereinbaren, die den berechtigten Interessen und Rechten der Verbraucher entsprechen und Verstöße dagegen verhindern.“

Aufgrund der extrem heterogenen Struktur des Social Webs, in dem per definitionem alle Informationen von den Usern selber bereitgestellt werden, sei es wenig erfolgversprechend, auf die regulatorischen Initiativen der vielen zuständigen Gesetzgeber zu hoffen, so der Fachmann für Dialogmarketing in den Neuen Medien und Kanälen, Florian Haarhaus: „Zunächst kann nur eine Selbstverpflichtung der Wirtschaft z.B. in Form einer von der gesamten Branche getragenen Selbstregulierung weiteren Schaden von den Konsumenten abwenden, schon weil die Umsetzung der Vorstöße der Gesetzgeber einfach viel zu lange dauert. Ich lade daher alle Akteure im deutschsprachigen Social Web, also insbesondere Agenturen, Service- und Technologie-Provider sowie die entsprechenden Verbände und Interessenvertretungen dazu ein, in die Diskussion über eine deutsche Brancheninitiative zur Einführung und Verabschiedung von Industrie-Standards einzutreten, die die Interessen der Verbraucher umfassend berücksichtigen und so Freiräume für ein wirksames, von den Empfängern akzeptiertes Social Media Marketing zu schaffen.“

Vertreter aus der Marken- und Kommunikationsberatung wie z.B. Volker Neuhaus, Mitinhaber der Düsseldorfer Brand Strategy Consultants NeuhausSchulz, oder Sascha Wolff, Inhaber des Berliner Dialogmarktingproviders Wolff Consulting unterstützen den Aufruf von Haarhaus: „Konsequente Markenführung heißt auch, stets einen relevanten Dialog mit seinen Konsumenten aufzubauen – wenn die im Social Web agieren, dann auch dort,“ erläutert Neuhaus: „Skandale, wie sie sich in der jüngsten Zeit zu häufen scheinen, verstärken die Vorbehalte der Verbraucher gegen online-Dialoge mit ihren Marken und gefährden so die Relevanz dieses Kanals. Wir unterstützen daher den Aufruf von Haarhaus – die kommunikativen Freiheiten im Social Web sind ein zu wichtiger Kanal zum Kunden, um ihn auf dem Altar kurzfristiger Revenues von Unternehmen zu opfern, die schnelle Profite ohne Rücksicht auf das ‚große Ganze’ suchen.“

Auch Sascha Wolff befürwortet eine Branchenoffensive für verantwortliches Social Media Marketing in Deutschland: „Wenn die Wirtschaft auf die zunehmende Neuorientierung der Verbraucher hin zum Informationsbezug im Social Web aufgrund der kriminellen Machenschaften ‚schwarzer Schafe’ und des resultierend ansteigenden Mißtrauens der Verbraucher keinen Einfluss auf Konversationen im Social Web mehr nehmen kann, können auch die kommunikativen Potenziale des user-zentrierten Kundendialogs von der Wirtschaft nicht mehr gehoben werden. Das heißt nichts anderes, als dass online-Dienstleistungen, Self Service-Angebote und verbrauchergerechte Produktentwicklung durch Social Media-Analysen und –Angebote nicht mehr funktionieren werden, mit allen Nachteilen für Konsumenten wie Anbieter: Wenn es zukünftig aufgrund begründeter Verbrauchervorbehalte keinen echten, ehrlichen und für beide Seiten fruchtbaren Dialog zwischen Verbraucher und Wirtschaft im Social Web mehr gibt, werden Produkte und Services teurer und weniger präzise auf die Bedürfnisse der Konsumenten angepasst sein.“

Hintergrundinformationen

Alle Unternehmen, die im Social Web Werbung treiben, treiben lassen oder Technologien und Services zur Werbung in den Social Media anbieten, sind eingeladen, sich der Initiative „Social Media Ethikrat“ anzuschließen und eine gemeinsame Position zu erarbeiten, gemeinsame Handlungsstrategien zu vereinbaren und durch gemeinsame PR- und Lobbyarbeit umzusetzen.

Interessenten kontaktieren bitte:

Herrn Florian Haarhaus
Alterian Deutschland
Theresienstraße 6-8
80333 München
Deutschland

Telefon: +49 (0)89 288 90 164
Telefax: +49 (0)89 288 90 45
E-Mail: info@alterian.eu

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Performance-Killer Formular- und Listenchaos, grassierende „Versionitis“ oder lokale Daten-Silos: Ist die Vernetzung der Arbeit das Ende von MS Excel- und Access?

9. November 2009 · Kommentar schreiben

Insellösungen für Tabellenkalkulation und Datenbanken wie z.B. Excel und Access werden in der vernetzten Wirtschaft zunehmend zur Performance-Bremse: Sie sind ungeeignet, dynamische Prozesse abzubilden, verteilte Teams zu unterstützen oder in lokalen Daten-Friedhöfen gespeichertes Wissen allgemein zugänglich zu machen. Immer mehr Unternehmen suchen daher nach zentralen, multi-client fähigen online-Datenbankanwendungen als Ersatz für Excel und Access, um Verwaltungs- und Arbeitsprozesse zu vereinfachen und Schwarze (Daten-)Löcher aufzubrechen. Die Bandbreite möglicher Lösungen reicht von kostenlosen OpenSource-Lösungen wie Google-Docs bis zu Enterprise 2.0-fähigen Frameworks wie Microsoft-Sharepoint, SAP oder Oracle Application Express (APEX).

Düsseldorf, den 09.11.2009, von Sebastian Paulke – Aktuellen Studien wie „Enterprise Team Collaboration: Kollaborieren oder kollabieren?“ zufolge ist gut die Hälfte (55 %) der User von IT-Silos wie Excel oder Access nicht mit deren Leistung zufrieden: 36 Prozent kommen gerade „teils, teils“ damit zurecht, fast zwanzig Prozent halten die Software für unzureichend (17 %) oder für völlig ungeeignet (2 %). 71 Prozent geben an, in ihrem Unternehmen sei Dokumentenmanagement ein Fremdwort.

Kein Wunder, dass der Stress steigt und die Arbeitsleistung sinkt: 84 Prozent der Befragten geben an, ihr Büro-Alltag sei in den letzten Jahren „etwas“ (34 %) oder „deutlich“ (50 %) stressiger geworden, 31 Prozent können nach der Arbeit nicht mehr abschalten – 41 Prozent zeigen nach Ansicht der Wissenschaftler bereits „massive Anzeichen einer chronischen Erschöpfungssymptomatik“.

Und auch die Unternehmen leiden an den Unzulänglichkeiten von Daten-Silos: Nach einer Berechnung der Analysten von IDC summieren sich alleine die Kosten, die im Zusammenhang mit der Suche nach Dokumenten oder Informationen stehen, auf bis zu 20.000 Euro pro Wissensarbeiter im Jahr.

Eine besonders günstige und schnell zu implementierende Lösung für Prozesse, die von Excel oder Access in webbasierte Lösungen migriert werden sollen, bietet nach Ansicht von Fachleuten das Oracle-Framework APEX, denn es ist lizenztechnisch bereits in allen Oracle Datenbanken enthalten: „ Damit lassen sich vergleichsweise einfach bestehende MS-Excel oder Access-Anwendungen ablösen, ein Berichtswesen einführen, Webformulare entwickeln oder Extranetportale errichten, ohne dass gleich hohe Lizenz- und Entwicklungskosten entstehen,“ so Niels de Bruijn, Leiter Competence Center Portale bei der rheinischen MT AG, die Kunden von der Apothekerbank bis hin zu Vorwerk oder Westfleisch beim Management und der Weiterentwicklung geschäftskritischer IT-Prozesse und -Systemlandschaften unterstützt.

Als Beispiel für einen sehr effizienten Einsatz von APEX nennt de Bruijn das neue „Translation Administration Tool“ der Metro Group, mit dem der Handelsriese die länderspezifischen Adaptionen seines Lieferantenportals „Metro Link“ managt: „ Vor der Einführung der APEX-Lösung nutzte die Fachabteilung zur Verwaltung der Texte und Übersetzungen eine Lösung auf Basis von Microsoft Excel. Das lag nahe, denn Excel ist auf jedem PC installiert und den Mitarbeitern vertraut. Aber durch die rasant wachsende Menge an Übersetzungen wurde die Administration zunehmend komplexer und unübersichtlicher,“ so der Fachmann für Unternehmensportale.

Um die Wirtschaftlichkeit einer webbasierten Lösung auf Basis des APEX-Frameworks zu ermitteln, ließ die Metro Group zunächst eine Machbarkeitsstudie erstellen. Dann wurde ein Prototyp entwickelt, um darzustellen, wie die Anwender künftig mit der Webanwendung arbeiten würden und welche Vorteile sich im Bereich der Benutzerfreundlichkeit dadurch ergäben. Basierend auf den Ergebnissen der Studie und den Erfahrungen mit dem Prototypen wurde schließlich eine maßgeschneiderte Lösung mit APEX realisiert. „ Aufgrund des deklarativen und flexiblen Ansatzes von Oracle Application Express konnte die Anwendung innerhalb kürzester Zeit realisiert werden. Das Ergebnis spricht für sich: Mit dem neuen System können jährlich ca. 20% der Kosten und zusätzlich 30 Arbeitstage pro Jahr eingespart werden,“ so de Bruijn.

Björn Feuerstake, Head of Supplier Collaboration Solutions bei der Metro Group, zeigt sich denn auch sehr zufrieden mit den Ergebnissen des APEX-Translation Administration Tool-Projekts: „Von der Idee über die Machbarkeitsstudie bis zur Realisation: Unsere neue Weblösung für das Übersetzungsmanagement konnte in kürzester Zeit realisiert werden und der Budgetrahmen ist auch noch eingehalten worden. Der im Rahmen der Machbarkeitsstudie entworfene Prototyp war uns dabei eine große Hilfe. Er hat dafür gesorgt, dass wir unsere Anforderungen in kürzester Zeit formulieren konnten.“

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Herausforderung Bestandskundenmarketing: Neue Daten- und Verbraucherschutzregeln erfordern neue Strategien zur Intensivierung der Kundenbeziehungen

6. November 2009 · Kommentar schreiben

Kostenloses Webinar am 11. November 2009 bietet Tipps und Praxishinweise, wie große B2C-Unternehmen ihre CRM-Systeme und Data Warehouses für bessere Response- und Konversionsraten nutzen können. TOP-Infos direkt aus der Praxis garantieren die Referenten, der Direkt- und E-Mail-Marketing-Experte und Publicare-Agenturchef Robert Harnischmacher sowie der Business Solutions Consultant und CRM-Strategist Christoph Cuquemel, Alterian.

München, 05.11.2009 – Für Robert Harnischmacher, Chef der Direktmarketingagentur Publicare, der als einer der Pioniere des E-Mail-Marketings mittlerweile über 15 Jahre Erfahrung mit dem automatisierten Massenkundendialog von Großunternehmen verfügt, gibt es eigentlich nur eine Regel im Direkt- und Dialogmarketing: „Relevanz ist der Schlüssel zu jeglicher Interaktion mit dem Kunden – und zwar auf den drei Ebenen Inhalt, Kanal, und Zeitpunkt gleichermaßen. Der direkte Schlüssel für höhere Response- und Abverkaufsraten liegt bei den großen Konsumentenmarken daher meist in einer genaueren Segmentierung der Kundenwertcluster, der Zielgruppen und der möglichen Kommunikationsinhalte.“

In der Praxis stehen viele Unternehmen allerdings vor der Herausforderung, zunächst ihre Hausaufgaben erledigen zu müssen. Laut Christoph Cuquemel, Business Solutions Consultant für die technische Beratung und Unterstützung der Partner und Endkunden von Alterian Deutschland, kann eine Analyse der Bestandskundendaten erst dann wertvolle Einsichten über Kundenwerte, Kundenwünsche und –erwartungen geben, wenn folgende Grundlagen geschaffen sind:

  • CRM-Daten müssen mit Transaktions- und Response-Informationen sowie Kennzahlen aus der Business Intelligence integriert werden.
  • Das Kampagnenmanagement muss sich primär am Kundenlebenszyklus orientieren – es gilt, vom aktions- zum prozessgetriebenen Marketing überzugehen.
  • Alle Kanäle, die die Kundschaft tatsächlich benutzt, müssen in das Targeting und die Auslieferung (von Botschaften) integriert werden, um Streuverluste aufgrund Aussendungen im nicht genutzten Kanal zu minimieren.

Wie Unternehmen auch unter engen Budget- und Ressourcenbedingungen erfolgreich in eine hoch individuelle („mass customized“) und damit deutlich effektivere Multi-Channel-Kundenkommunikation einsteigen, erläutern die beiden Experten in dem einstündigen, kostenlosen Online-Webinar, das am 11. November um 10:30 Uhr online stattfindet.

Das Webinar wird durch eine 15-minütige Demo von Alterian abgerundet, die beispielhaft aufzeigt, wie Transaktions- und Response-Informationen sowie Business-Intelligence Kennzahlen in der Summe genutzt werden können, um die Zielgruppensegmentierung zu verfeinern und die Konversionsraten zu erhöhen.

Robert Harnischmacher (45) ist Philosoph, Wirtschaftsjournalist und Werbetexter. Er gründete 1994 die auf Direktmarketing und E-Mail-Kommunikation spezialisierte Werbeagentur Publicare Marketing Communications in Frankfurt am Main.

Christoph Cuquemel ist als Business Solutions Consultant für die technische Beratung und Unterstützung der Partner und Endkunden von Alterian Deutschland zuständig. In den letzten Jahren hat er als Projektmanager mehrere Implementierungen von E-Mail Marketing Softwarelösungen in CRM Umgebungen geleitet und betreut, sowie strategische Online-Marketing-Projekte als Consultant umgesetzt.

Termin:
11.11.2009, 10:30 Uhr, (Deutsche Zeit)

Ort:
Online

Kostenlose Registrierung/Anmeldung:
http://crm-alterian.eventbrite.com/?ref=meemoo2

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Forrester: Web 2.0 in der Wirtschaft noch nicht angekommen – Studie belegt dringenden Bedarf an Portal 2.0-Lösungen für Arbeitsprozessorganisation

19. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

Wenig Web 2.0, viel eMail und noch mehr Telefon – das ist laut einer aktuellen Studie von Forrester die vorherrschende Zusammenarbeitsform moderner Wissensarbeiter in Deutschland. Den Anforderungen der Unternehmen ebenso wie der Betroffenen an bessere Kollaborationsprozesse genügen diese Tools nach Expertenansicht jedoch oft nicht mehr – mit entsprechenden Folgen: Wer nicht heute bereits an seinem Workspace der Zukunft arbeite, dem fehle schon sehr bald die erforderliche Infrastruktur für erfolgreiche Wissensarbeit.

Düsseldorf, den 19.10.2009, von Sebastian Paulke – Nach wie vor beherrschen laut der Forrester Studie „Die Zukunft der Zusammenarbeit prägen“  Arbeitsmittel wie eMail und PC die Wissensarbeit in der Wirtschaft – statt mit Notebooks und Smartphones arbeiten immer noch drei von vier Information Workern am Desktop-PC, statt Projektmanagementsoftware beherrschen nach wie vor eMail, lokale Textverarbeitung und Tabellenkalkulation die Projektarbeit und von Web 2.0-Technologien für eine stärkere Verzahnung von Kommunikation, Kooperation und Koordination kann keine Rede sein: Die Nutzung dieser Hilfsmittel bleibt europaweit weniger als 5 % der Wissensarbeiter vorbehalten.

Für den IT-Innovator und Vorstand des Ratinger IT-Beratungshauses MT AG Karl-Heinz Land ist dies „eine mittlere Katastrophe: Wenn man sich vor Augen hält, dass 99% der Wissensspezialisten in Europa mittlerweile in Teams arbeiten, von denen in 81% der Fälle mindestens zwei Mitglieder aus anderen Zeitzonen oder geographischen Regionen kommen, wird klar, dass die Organisation des Workspace in den Unternehmen ein Schlüsselfaktor für den Erfolg ist,“ so der Fachmann für IT-basierte Unternehmensprozesse. Dabei liegt es nach seiner Einschätzung weniger an fehlender Management Attention für dieses Problem als an den Limitierungen der vorherrschenden Enterprise Lösungen, die oft eine hohe Hürde für Implementierung von Web 2.0-Funktionalitäten in die Arbeitsprozesse darstellten.

Doch finde bei vielen IT-Verantwortlichen bereits ein erstes Umdenken statt: „Vor allem vor dem Hintergrund der durch die zunehmende Vernetzung von Prozessen und Akteuren auch weiterhin ansteigenden Komplexität von Unternehmenssystemlandschaften beginnen die Verantwortlichen, endlich umzudenken: Anstatt wie im Hamsterrad ewig dem Zug der Zeit hinterherzurennen und zu versuchen, durch anhaltende Flickschusterei die großen Monoliten wie SAP auf dem Stand der aktuellen Anforderungen zu halten, machen die CIOs sich vielmehr Gedanken darüber, wie sie durch die Konzeption eines geeigneten Portals 2.0 ihren Enterprise Workspace fit für die Zukunft machen können.“

Dazu gehörten laut Land vor allem die Implementierung zukunftssicherer IT-Strategien wie SOA, die Öffnung der Unternehmens-IT für die disruptiven Technologien aus der OpenSource-Welt und die Einführung einer Enterprise 2.0 Unternehmenskultur: „Wer sich nicht bald mit zukunftssicheren Portalstrategien auseinandersetzt, riskiert Marktanteile – schon jetzt beweisen Studien z.B. von McKinsey, dass in der Wissensgesellschaft die Unternehmen, die ihre Kommunikations-, Kooperations- und Koordinationsprozesse in Portalen des Typs 2.0 integrieren, eine regelmäßig höhere Wertschöpfung erzielen als solche, die an ihrem Enterprise Workspace sparen oder die aktuellen Trends in der Organisation von Zusammenarbeit ignorieren.“

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CRM am Limit? Marktstudie zeigt hohes Interesse von Marketingverantwortlichen an „CRM 2.0“-Lösungen mit besserer Usability und mehr Funktionalitäten als die bekannten CRM-Enterprise Monolithen

8. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

Mit dem Paradigmenwechsel hin zum online-Marketing stellen Marketingverantwortliche neue Anforderungen an ihre Lösungen für das Kundenbeziehungsmanagement – und beklagen die Limitierungen klassischer CRM-Monolithen z.B. von SAP, Salesforce, SAGE oder Oracle. Kritisiert werden vor allem die begrenzte Usability und eine zunehmend kritische Komplexität dieser Lösungen. Fachleute empfehlen daher die Integration bestehender CRM-Silos in Integrierte Marketing Plattformen, um Marketiers fit zu machen für die Entwicklung und Umsetzung eigenständiger, online-basierter Dialogmaßnahmen und -Kampagnen.

Düsseldorf, den 08.10.2009, von Sebastian Paulke – Über 70 Prozent der Marketingverantwortlichen in Deutschland fordern laut einem aktuellen Beitrag des Branchenmagazins CRMmanager bessere Internet-, Mobil- und Networking-Funktionen für ihre CRM-Systeme, fast jedes vierte Unternehmen will schon in den nächsten zwei Jahren sogenannte CRM 2.0-Funktionalitäten in seine Kundenbeziehungsmanagementsoftware integrieren. Dabei stehen insbesondere Social Media-Funktionalitäten, wie die Unterstützung von Business-Communities á la Xing oder LinkedIn (72 %), der direkte Zugang zu vertrieblich relevanten Infos über Kunden, Branchen und Marktregionen z.B. durch RSS-Feeds, iGoogle, Newsletter etc. (71 %) sowie ein umfassenderer Datenzugriff und die Möglichkeit zur selbstständigen Realisierung kleinerer Kampagnen durch den einzelnen Vertriebsmitarbeiter, also ein einfacheres Handling des Systems, auf den Wunschzetteln der über 250 befragten CRM-Manager.

Laut Florian Haarhaus, Deutschlandchef von Alterian, deren Integrierte Marketing Plattform weltweit von über 1.000 Großkonzernen eingesetzt wird, ist der Ruf nach leistungsfähigeren, auf die Bedürfnisse des Marketings angepassten Kundeninteraktionssytemen die logische Konsequenz der offenkundigen Limitierungen der klassischen Enterprise-CRM-Systeme: „Die zunehmende Anzahl und Frequenz online-basierter Kampagnen macht es Marketingverantwortlichen zunehmend schwerer, diese von Anfang bis Ende kontrolliert durchzuführen und die Resultate in einer Art Closed-Loop-Prozess laufend zu analysieren und in nachfolgende Kampagnen zu integrieren. Aus unseren zahllosen Beratungsprojekten in internationalen Konzernen wissen wir, dass die klassischen CRM-Monolithen von SAP, Siebel/Oracle oder SAGE auch mit den angebotenen Marketing-Add-ons bestimmte Anforderungen der Marketiers an den Funktionsumfang der Werkzeuge für Marketing- und Kontaktstrategie, Kampagnen-Produktion, Kontaktinitiierung, Monitoring sowie Reporting und Analyse einfach nicht erfüllen können.“

Nach Einschätzung des vielfach ausgezeichneten Enterprise-IT-Vordenkers Karl-Heinz Land, Vorstand des mittelständischen IT-Beratungshauses MT AG, begrenzt vor allem die oft hohe Komplexität gewachsener Enterprise CRM-Systeme deren Einsatzfähigkeit im Marketing: „In unserer Beratungspraxis haben wir es immer häufiger mit CRM-Systemen zu tun, die über die Jahre so komplex geworden sind, dass selbst kleinste Veränderungen der Workflows oder Prozesse das gesamte System zum Einsturz bringen können. Auch die quantitative Fülle der in einem CRM gepflegten Daten kann deren Verwendung im Marketing entgegenstehen, weil z.B. die feine Segmentierung von bespielsweise 35 Millionen Kundendatensätzen mehr Zeit in Anspruch nimmt, als bis zur Auslösung der nächsten Dialogmaßnahme zur Verfügung steht.“ Unternehmen, die größere Funktionserweiterungen ihrer Kundenbeziehungsmanagementsysteme planen, rät Land daher, neben dem Aufwand für die Weiterentwicklung ihrer CRM-Systeme parallel auch den Aufwand für die Implementierung einer auf Service Orientierten Architekturen (SOA) oder Webservices bzw. OpenSource-Technologien basierenden Middleware zu kalkulieren: „Gerade im Umfeld mächtiger proprietärer Systeme wie z.B. SAP verspricht die Integration dieser Systeme mit einer flexiblen, auf die Bedürfnisse des Marketings ausgerichteten Marketingplattform oft bessere Erfolgsaussichten und meist auch einen besseren ROI als der Versuch, einem hochspezialiserten CRM-System das Marketing beizubringen.“

Das bestätigt auch Marketing Software-Spezialist Haarhaus: „Durch die Nutzung der Daten aus bestehenden CRM-Systemen in einer integrierten Marketingplattform können Unternehmen die Zeit für die Umsetzung von Kampagnen um bis zu 90 Prozent und die Kosten um bis zu 50 % verringern, hinzu kommen Verbesserungen der Response-Raten von bis zu 20 Prozent und der Cross-Sales um bis zu 25 Prozent“ Vor allem jedoch böte nur die Ergänzung von CRM-Systemen mit Marketingdialogplattformen langfristige Investitionssicherheit: „Der Aufwand, mit der extrem dynamischen Entwicklung der Social Media und des Web 2.0 durch laufende Weiterentwicklung klassischer CRM-Lösungen Schritt zu halten, wird betriebswirtschaftlich auf Dauer nicht zu rechtfertigen sein. Unternehmen, die nicht bald mit der Migration von Kundendialogfunktionalitäten aus der CRM- oder IT- in die Marketingabteilung beginnen, werden absehbar früher als später den Wettbewerb um Marktanteile an den Konkurrenten verlieren, dessen Dialogmarketingsoftware die höheren Freiheitsgrade für die Datenkonsolidierung, die Datenanalyse und das Kampagnenhandling mitbringt“, so Haarhaus Urteil.

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Gratis-Webinar von Alterian am 6.10.: Sieben Gründe, warum Unternehmen Social Media Monitoring als Business Tool einsetzen sollten

5. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

Unter dem Druck des Social Webs ändern sich die Beziehungen zwischen Kunden und Unternehmen dramatisch – viele Unternehmen fragen sich daher, wie sie von dieser “Revolution” des Kundenverhaltens profitieren können. Alterian, Anbieter der Social Web Monitoring Technonologie SM2, zeigt interessierten Marketingverantwortlichen in einem kostenlosen Webinar am 6.10.2009 um 14:00 Uhr, wie sie ihr Kundenbeziehungsmanagement durch den Einsatz neuer Tools und Methoden im Social Web revolutionieren können.

Online Kundendialoge bieten Unternehmen die Chance, die Kundenzufriedenheit und –loyalität auszubauen, von kürzeren Sales- und Produktentwicklungscycles zu profitieren, Märkte auszubauen und den Wettbewerb besser zu verstehen. Die Teilnehmer dieses Webinars gewinnen ein besseres Verständnis über das Potenzial von Social Media Monitoring und wie man im eigenen Hause eine starke Grundlage für den Einsatz von Social Media Monitoring-Lösungen schafft.
Das kostenfreie Webinar “Sieben Gründe, warum Unternehmen Social Media Monitoring als Business Tool einsetzen sollten” hilft allen Teilnehmern, zu verstehen…

  • was bei der Definition einer Social Media Monitoring Strategie zu beachten ist
  • welche Tools dazu zur Verfügung stehen
  • was die gewonnen Informationen bedeuten und wie sie zu bewerten sind
  • welche ROI und sonstigen Vorteile Social Media Monitoring einem Unternehmen bringen
  • wie große Marken wie Domino’s Pizza oder Tropicana durch angewandtes Social Media Monitoring ihre Geschäftsergebnisse verbessern und kommunikative “Katastrophen” vermeiden

Moderiert von dem international renommierten Marketing-Guru Michael Leander Nielsen wird die Community Strategistin von Alterian, Connie Bensen, das Webinar auf Englisch durchführen.
Connie Bensen ist eine führende Expertin für den Auf- und Ausbau von online Communities und Urheberin einer Reihe von “Best Practices” für dieses neue Berufsbild, dessen Verbreitung sie aktiv unterstützt.

Bensen ist außerdem ein 2009 Fellow der Society of New Communications Research und hält Vorträge auf führenden Internationalen Social Media Conferences. Ihre Blogs finden Sie bei CommunityStrategist.com und Techrigy.com.

Weitere Informationen:
Kostenlose Anmeldung: http://socialmediamonitoring.eventbrite.com/

Termin:
Beginn:  06. Okt 2009, 14:00
Ende:  06. Okt 2009, 15:00

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MT AG beruft vielfach ausgezeichneten Technologie-Pionier Karl-Heinz Land in den Vorstand.

1. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

Karl-Heinz Land

Karl-Heinz Land

Ratingen, den 01.10.2009 – Wie heute bekannt wurde, hat der Aufsichtsrat des mittelständischen Beratungshauses MT AG Karl-Heinz Land zum Vorstand Vertrieb, Marketing und Business Development bestellt. Ausgezeichnet u.a. vom Weltwirtschaftsforum und dem TIMES Magazine kann Karl-Heinz Land auf eine über 25-jährige Karriere im Vertrieb und als Unternehmer zurückblicken. Als Gründer und CEO von VoiceObjects ebenso wie in vorherigen Stationen als Manager von MicroStrategy, BusinessObjects und Oracle genießt er in der IT-Welt einen Ruf als Macher neuer Märkte.

„In der MT AG kommt ein tolles Team mit hoher Technologie- und Beratungskompetenz zusammen. Mein Ziel ist es, das Lösungs- und Dienstleistungsangebot kontinuierlich weiter zu entwickeln und die MT AG als technologieübergreifenden One-Stop-Shop für große und mittelständische Unternehmen auszubauen“, so der neue Vorstand Karl-Heinz Land.

MT AG Aufsichtsrat Dr. Jürgen Schürenberg begründet die Bestellung von Land mit dessen ausgewiesener Kompetenz in den IT-Märkten: „Karl-Heinz Land weiß technologische Innovation in geschäftlichen Vorteil zu verwandeln und wird dem Angebot der MT AG im Bereich der Systemintegration und des Application Development einen entscheidenden Impuls für weiteres starkes Wachstum geben.“

Friedrich Hess, Vorstandsvorsitzender der MT AG, würdigt die Innovationskraft von Land: „Mit Karl-Heinz Land werden wir wichtige Themen wie z.B. die Integration heterogener Systemlandschaften in Collaborations- oder Enterpriseportalen weiter treiben und so neue Kunden, aber auch neue Lösungsszenarien erschließen.“

Vorstand Siegfried Lassak verspricht sich von seinem neuen Vorstandskollegen auch neue Anstöße für den deutschen Data Warehouse und Business Intelligence-Markt: „Dass Karl-Heinz Land, der von der Computerwoche ja schon vor vielen Jahren als ‚Mr. Data Warehouse’ tituliert wurde, nun unserem Vorstand angehört, wird dem Markt eine neue Dynamik verleihen“, so Lassak.

WEITERE INFORMATIONEN: http://www.mt-ag.com

ÜBER KARL-HEINZ LAND

Karl-Heinz Land erhielt viele Auszeichnungen von Business Leadern, Institutionen und Publikationen im In- und Ausland. Dazu gehören der renommierte „Technology Pioneer 2006 Award“ vom World Economic Forum (WEF). „…a technology pioneer that’s changing our lives in amazing new ways!“  (Time Magazine), der „Macher des Monats“ des Impulse Magazins, „Die neue Technologie Elite“ der Wirtschaftswoche, die Teilnahme als Finalist der European Business Awards 2005, 2006 und 2007 und beim „Entrepreneur des Jahres“ 2005 und 2006, Ernest&Young u.v.a.m…

Vor seiner Berufung zum Vorstand der MT AG war Karl-Heinz Land als Mitbegründer und CEO von VoiceObjects für die Entwicklung und Umsetzung der Geschäftsstrategie und der Entwicklung des Unternehmens verantwortlich.

Im Rahmen der Internationalisierung der VoiceObjects Inc., siedelte er für knapp 2 Jahre ins neue Headquater nach San Mateo (Silicon Valley, CA) und half beim Aufbau der VoiceObjects Inc. und des neuen US-Management Teams.

Vor der Gründung von VoiceObjects hatte Karl-Heinz Land verschiedene Positionen in der Unternehmensführung von MicroStrategy inne. So fungierte er als Geschäftsführer, General Manager und als Vice President Sales für Mittel- und Osteuropa.

Im Jahr 2000 übernahm er für MicroStrategy die Leitung des neuen Geschäftsbereichs Sprachanwendungen in Washington D.C., aus dem sich mit Angel.com ein eigenes Unternehmen entwickelte.

Zuvor war Karl-Heinz Land bei BusinessObjects drei Jahre lang als Managing Director Deutschland für den Aufbau der BusinessObjects Deutschland tätig und spielte eine entscheidende Rolle für den erfolgreichen Börsengang des Unternehmens.

Zu Beginn seiner Laufbahn war Land fast acht Jahre beim Datenbankanbieter Oracle  tätig. Hier startete er als Vertriebsmitarbeiter, später übernahm er die Rolle des Vertriebsleiters Key-Account.

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Trendbreuk volgens Grote Marketing Enquête – Integrated Marketing Platforms bieden uitkomst – Nieuwe technologie maakt Customer Engagement mogelijk, werkt efficiënter en bespaart op marketingkosten

28. September 2009 · Kommentar schreiben

Uit de Grote Marketing Enquête van dit jaar blijkt een trendbreuk met voorgaande jaren. Zo staat Integratie van online en offline marketing lager op de agenda, maar daarentegen is het thema one-to-one marketing een groter issue van beleidsmakers geworden. Ook het aantonen van accountability van marketing is belangrijker dan in de afgelopen jaren, aldus de enquête.

Uit de Grote Marketing Enquête van dit jaar blijkt een trendbreuk met voorgaande jaren. Zo staat Integratie van online en offline marketing lager op de agenda, maar daarentegen is het thema one-to-one marketing een groter issue van beleidsmakers geworden. Ook het aantonen van accountability van marketing is belangrijker dan in de afgelopen jaren, aldus de enquête.

Hilversum, door Sebastian Paulke - Aan de leverancierszijde is een duidelijke trend gaande naar volledig geïntegreerde marketingtoepassingen om marketeers een eenduidig klantbeeld te geven. Integrated Marketing Platforms (IMP) bieden naast een 360-graden beeld van de klant tevens de mogelijkheid om marketingactiviteiten veel beter te meten, waarmee twee vliegen in een klap worden geslagen: marketing kan eindelijk duidelijk het rendement op haar activiteiten inzichtelijk maken.
De grote verschuiving van traditionele marketing richting ‘Customer Engagement Marketing’ is  dus extra kracht bijgezet door de nieuwe Integrated Marketing Platforms. Deze IMPs zorgen voor het bijeen brengen van klantinformatie die verzameld wordt uit alle communicatiekanalen met (potentiële) klanten. De bedrijven die gebruik maken van een IMP kunnen aan de hand van deze samengestelde informatie zeer snel belangrijke conclusies trekken en hierop hun marketingcampagnes aanpassen.
Hayo Baas is Business Solutions Consultant bij Alterian Continental Europe, http://www.alterian.nl, een bedrijf dat wereldwijd marktleider is op het gebied van Integrated Marketing Platforms. “Met de opkomst van de vele sociale media is Customer Engagement een hot issue geworden. Bedrijven beginnen in te zien dat ze de individuele eindklant serieus  moeten nemen en passen daarom hun marketingaanpak aan. Een IMP heeft zoveel voordelen voor een bedrijf: de marketingcampagnes worden vele malen relevanter voor de ontvanger en de kosten worden drastisch naar beneden gebracht”, aldus Hayo Baas.
Ook volgens de laatste Grote Marketing Enquête, http://www.marketing-online.nl/images/24751.doc, het jaarlijkse onderzoek van Trendbox voor het Tijdschrift voor Marketing en WebAds, liggen er bij CRM en one-to-one marketing grote kansen: “Grofweg drie oplossingen worden aangedragen om daar in de dagelijkse marketingpraktijk mee om te gaan: innoveren & onderscheiden, accountability & het aantonen van toegevoegde waarde, en meer nadruk leggen op klantenbeheer en one-to-one marketing. Een combinatie daarvan is zeer goed voorstelbaar. En dat online communities meer en meer in de plannen worden betrokken, is evident.”
Door het gebruik van IMP’s kan er dus ook veel bespaard worden. Door marketingcampagnes effectiever te maken met de aangeleverde informatie zullen alle campagnes daadwerkelijk resultaat opleveren. Waarbij eerder de ‘gok’ genomen werd wat betreft doeltreffendheid bij de doelgroep, is er nu het Integrated Marketing Platform dat voor zekerheid zorgt.
“Veel bedrijven zijn aan de crisis ten onder gegaan, maar ook een aantal bedrijven is er sterker uitgekomen dan ze er in zijn gegaan. Ford was destijds de best verkopende autofabrikant. Nu, richting het einde van de depressie, staat Chevrolet aan top. Waarom? Ford koos te bezuinigen op het marketing budget, Chevrolet breidde het juist uit en trok zo het gros van de mensen die nog wel een auto kochten naar zich toe”, aldus de blog van Marcompany, die hiermee benadrukt dat marketing juist in tijden van crisis van levensbelang is.
Al met al lijkt het erop dat de bezuinigingen niet automatisch tot ‘slechtere’ marketing leiden, mede dankzij de beschikbaarheid van Integrated Marketing Platforms. Het blijkt zelfs dat dankzij het invoeren van deze software er efficiënter gewerkt kan worden op een manier waarbij Customer Engagement centraal staat. De crisis zorgt er wellicht voor dat er minder geld in de marketing zal omgaan, maar tot een gebrek aan marketing zal het niet snel komen.

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