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Voice gehört ins Marketing – eine VOICE Days 2006 Bilanz

Die diesjährigen VOICE Days schlugen wieder alle Rekorde: Über 900 registrierte Besucher, mehr als 250 Anwendungsbeispiele und über 50 Aussteller waren eindrucksvoller Beweis für die Bedeutung dieses jährlichen Treffens von Anbietern, Kunden und Interessenten von Lösungen für die Sprachautomatisierung im Unternehmen. Um herauszufinden, was die VOICE Days ihren Besuchern denn nun gebracht haben, sprach die Redaktion mit je zwei Voice-Pros aus dem Anbieterlager sowie zwei Interessenten von der Kundenseite.

Der IT-Leiter einer hessischen Sparkasse migriert derzeit die Telefonie im Hause auf VoIP ? auch mit dem Ziel, später ein Sprachdialogsystem zu integrieren. Da er keine Erfahrung mit Sprachtechnologie hat, wollte er sich auf den VOICE Days informieren, wie er am besten ein Voice-Projekt aufsetzt. ?Die VOICE Days waren dafür eine sehr sinnvolle, sehr hilfreiche  Veranstaltung,? resumiert er die zweitägige Veranstaltung. ?Schon die Keynote von David Nahamoo war wirklich spannend, aber auch die Referenten in den Fachsessions des Voice-Projekte-Tracks 2 wirkten auf mich sehr kenntnisreich – die Präsentationen, die ich sah, waren hervorragend, und Sie dürfen sicher sein, dass wir einige Präsentationen, die ja zum Download verfügbar sind, in Ruhe und Sorgfalt durcharbeiten werden. Aber auch die Messe war einfach klasse, ich habe dort viele interessante Gespräche führen können. Summa summarum kann ich sagen: Wenn unser Vorstand das ?Go? für unser erstes Sprachprojekt gibt, weiß ich, wie ich es angehen und auch, wen ich ansprechen werde.?

Der kaufmännische Leiter eines niederländischen Unternehmens, das Sprachlösungen entwickelt und ASR/TTS-Komponenten von Nuance und Loquendo vertreibt, kam aus mehreren Gründen: Er wollte sehen, was im deutschen Markt passiert, State-of-the-art-Lösungen kennenlernen, Inspiration finden und natürlich Branchenkollegen und Kunden treffen. Das sei ihm auch gelungen. David Nahamoos Keynote sei sehr inspirierend gewesen und der Award-Gewinner Cisco habe mit der Booming-Anwendung eine einzigartige Idee, aber auch eine hervorragende Umsetzung einer multimodalen sprachgesteuerten Anwendung präsentiert, die ihn wirklich beeindruckt hätte. ?Am wertvollsten jedoch war für uns die Messe: Hier konnten wir in den zwei Tagen auf einen Schlag eine solche Vielzahl an Gesprächen mit Komponentenanbietern führen, dass sich die lange Anreise und die zwei Tage, die wir in der Firma fehlten, in jedem Falle gelohnt haben.?

Der Inhaber einer Mönchengladbacher Marketing-Agentur, die vornehmlich Kunden im Medienbereich (z.B. Radiosender) betreut, ist durch die ?Stimme deiner Stadt?-Anwendung auf die Möglichkeiten der Sprachtechnologie aufmerksam geworden und wollte sich als ?richtiger Laie? einen tieferen Einblick in das Thema Voice verschaffen. ?Obwohl ich nur einen Tag vor Ort sein konnte, habe ich einen breiten und tiefen Überblick in Anbieter und Anwendungen sowie jede Menge Inspirationen gewinnen können. Die Kombination aus Messe und Kongress war hervorragend ? und insbesondere die Messe fand ich sehr gut: Eine vergleichbare Veranstaltung, wo man derart konzentriert interessante und aufschlussreiche Gespräche führen kann, kenne ich nicht. Aber auch der Kongressteil war gut: Ich habe an dem einen Tag soviel ?Wissen? über das für mich recht neue Thema aufsaugen können, dass ich nun das Gefühl habe, gar kein Laie mehr zu sein. Und ich kann jetzt schon sagen, dass der VOICE Day konkrete Folgen haben wird: Neue Projekte, die ich unseren Kunden mit ganz anderer Überzeugungskraft anbieten kann, als das noch vor zwei Wochen möglich gewesen wäre.?

Ein ehemaliger Wissenschaftler, der in den letzten Jahren ein renommiertes Unternehmen für die Anwendungsentwicklung aufgebaut hat und nach dessen Verkauf nun als freelance-Berater tätig ist, war zwar etwas enttäuscht, dass es in der Branche kaum wirklich neue Trends gebe. Alles andere jedoch sei aus seiner Sicht hervorragend gewesen: ?Die Keynote von Prof. Westermann war klasse ? derartig frisch und voller neuer Ideen, die Branche sollte sie ganz genau studieren: Man muss sich mal klarmachen, was das für uns bedeutet, wenn Sprachtechnologie aus der Techy-Ecke in die Markenführung rückt ? nicht nur, dass die Anbieter dann plötzlich mit C-Level-Leuten sprechen anstatt mit IT-Abteilungsleitern, sondern auch hinsichtlich der Budgets, die im Marketing natürlich ganz anders aussehen und bewertet werden als in der IT! Daneben waren die VOICE Days für mich, der ich das erste Mal als Gast und nicht als Anbieter mit eigenem Stand da war, das optimale Podium für Geschäftskontakte. Es war ja nun wirklich jeder da und in meiner neuen Rolle als Berater habe ich das bestens nutzen können: Da werden einige interessante Projekte draus entstehen.?

Wie haben Sie die VOICE Days erlebt? Was konnten Sie für sich mitnehmen aus den beiden Tagen? Welche neuen Trends haben Sie aufgespürt? Lassen Sie uns wissen, was Sie am meisten begeistert oder vielleicht auch gestört hat auf den VOICE Days und diskutieren Sie mit im Forum ?Strategien und Trends?!

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